Was ist Bio?

Bio ist anders!

Wir sind das Erste und Einzige wirkliche Bio-Weingut der Weinstadt Langenlois. Ein kontrollierter Mitgliedsbetrieb des Bio-Verbandes "BIO-ERNTE-AUSTRIA".Ernte-Logo(Mitgliedsnummer AT-N-01-BIO-1999-3L) Unser Weingut wird von der staatlich autorisierten Kontrollstelle "Austria-Bio-Garantie" geprüft und die Ernte erhält jährlich ein Zertifikat. Das Weingut wird geführt als kombinierter wein-, obst- und landwirtschaftlicher Betrieb, sodaß ein ökologischer Kreislauf gewährleistet ist. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten finden neben den Weinstöcken ihren Lebensraum und tragen mit ihrem Artenreichtum zu einer ursprünglichen vielfältigen Umwelt bei. Wie könnte man so eine Vielfalt mit Insektiziden erhalten, auch wenn es uns die Werbung immer wieder glaubhaft machen will, zum Beispiel mit Ausdrücken wie Marienkaefer "Marienkäferfreundlich". Gibt es wirklich die Nützlingsschonende Schädlingsbekämpfung? 
Daß der Boden durchwegs mit verschieden farbig blühenden Gründüngungs- pflanzen bedeckt ist, ist nicht nur eine Freude für Schmetterlinge und andere Insekten sondern auch eine Augenweide für jeden Wanderer. Um diesen Lebensraum ursprünglich und fruchtbar zu erhalten, bewirtschaften wir sie nach den strengen Richtlinien des Bio-Verbandes "BIO-ERNTE-AUSTRIA". 

Die Grundlage für unsere hohe Weinqualität beginnt in der eigenen Rebschule, in der wir nur Edelreiser bewährter Sorten veredeln, von denen wir wissen, welch hohe Qualität sie bringen. 
Es ist nicht mehr üblich, daß Reben vom Winzer selbst veredelt werden, bringt aber den Vorteil, daß man nicht nur gesunde, sondern auch alte Rebsorten und nicht Ware vom Massenerzeuger auspflanzen kann.

Nicht nur das Laub sondern ganz besonders die jungen Weintrauben sind schon gleich nach der Blüte anfällig für Pilzkrankheiten. Deshalb müssen wir mit einer leichten Schwefel- und Kupferlösung unsere Weinstöcke regelmäßig schützen. Diese Mittel treten nicht in den Saftstrom der Pflanze ein, sie werden nur oberflächlich aufgebracht. Moderne Pflanzen- und Insektenschutzmittel des konventionellen Weinbaues treten in den Saftstrom ein und wirken innerhalb der Pflanze und sind so natürlich auch im Endprodukt nachweisbar. Durch unsere Produktionsweise erhalten wir zwar weniger Erntemenge, aber Sie den Vorzug eines bekömmlichen gesunden Lebensmittels. Zum Kurzhalten der Weingarten Beikräuter und der Grünstreifen zwischen den Weinstockreihen wird nur gemäht oder gehackt und es werden keine bodenbelastenden Herbizide eingesetzt. 
Daß diese Tätigkeiten zum Schutz des Weinstockes bei weitem zeitaufwendiger sind, liegt auf der Hand, und erklärt, warum so ein großer Unterschied zum konventionellen Weinbau besteht. Ein sehr großer Unterschied im Biolandbau ist auch das Ausbringen von Kompost.
Dieses nimmt viele Tage in Anspruch, auch hier wäre des Ausbringen von Kunstdünger viel einfacher und schneller, nur was ist für unseren Boden und unser Grundwasser wohl wenig belastend. Zum richtigen Zeitpunkt ausgebracht bringt der Kompost unseren Weinstöcken und so auch unseren Trauben Widerstandskraft . 
Unser Wein wird so lebendiger und kräftiger. Wir sind sicher, daß auch Sie mit Ihrer Entscheidung für unsere vielfach ausgezeichneten Bio-Weine gerne einen Schritt weiter denken und diesen kostbaren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Daß Bio-Landbau und Tradition nicht Steinzeit ist, bedeutet auch, moderne Keller- technik zu schätzen und zu benutzen. So haben wir 1999 eine neue Weinpresse aufgestellt, welche sich zu Recht "Soft-Press" nennt. Nicht nur weil sie unseren "Soft" preßt, sondern weil sie so sanft preßt. Laufend wird investiert. Im Keller werden nicht nur die Barriquefässer immer wieder erneuert, auch die Edelstahltanks sind für die Fruchtigkeit der Weißweine von großem Vorteil. Auf die neuen geschmacksverstärkenden und gentechnisch veränderten Gärhefen aber kann der Biowinzer getrost verzichten, genauso wie auf Weinbehandlungsmittel. Das ist sicher mit der Grund, warum so viele Menschen mit Allergien unseren Wein sehr wohl trinken und schätzen dürfen.

Schnecke

Ganz oder gar nicht - 
weil ein bißchen BIO - 
das gibt es nicht

 

Herr Prof. Dungl

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